Montag, 10. Dezember 2007

Allein

Du bist allein,
verlassen in deinem Zimmer,
willst schon lange nicht mehr sein,
siehst den schwachen Mondes Schimmer.

Keine Sonne die da scheint,
nur der kalte, weiße Mond,
über Tag die Welt verneint,
dass die Wärme in dir wohnt.

Die silbernen Strahlen,
scheinen dir ins Gesicht,
Tags die Mühlen mahlen,
stets durch ihr Gewicht.

Und sie mahlen und mahlen,
jeden Abend erneut Strahlen,
nie der Sonne, des Mondes nur,
und du sitzt da, stumpf und stur.

Doch dann, einmal erblickt,
Sonnenstrahlen, hell und warm,
machen dich fast verrückt,
verzaubern durch ihren Charme.

Sind für dich viel zu hell,
ganz unerwartet trafen,
sind weg viel zu schnell,
doch mit Blindheit dich strafen.

So siehst du nun nichts mehr,
nicht mal fahlen Mondenschein,
setzt dich nicht mehr zur Wehr,
du bist und bleibst... allein.

© M. Reinhart 2007

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