Nimm mein Herz und drück es aus,
so quetsche alle Liebe raus,
gib nichts zurück,
der Körper zuckt
und dann noch ins Gesicht gespuckt.
© M. Reinhart 2013
Nimm mein Herz und drück es aus,
so quetsche alle Liebe raus,
gib nichts zurück,
der Körper zuckt
und dann noch ins Gesicht gespuckt.
© M. Reinhart 2013
Mit Dreistigkeit bequatscht
hat sie vorgestern Nacht,
allein mich Heim versetzt,
und sie mit ihm verbracht.
Ich kenne ihn auch nicht,
sie hat mir nichts gesagt,
sie ging ins Restaurant,
wohl hatt' ich nicht gefragt,
doch bin ganz heimlich still,
ihr nachgefolgt dahin,
hab alles jetzt geseh'n,
der ich im Bilde bin.
Mit Vorwand ging ich fort,
ein dienstlich Reisepflicht,
natürlich war ich nah
bei ihr, sie wusst' es nicht.
Hab sie beschaut, verfolgt,
gesehen was geschah,
sie traf erneut den Mann,
doch Teufel, es ist wahr:
Dem Blicke mir entschwand
sie und sie nicht mehr fand,
es war im Stadtgedräng',
zur Faust geballt die Hand.
Ich bin nach Haus gerast,
nach Stunden langer Such',
und fand sie ach so brav,
sie saß und las ein Buch.
Betrogen worden bin
ich doch nicht etwa schon?
Vermutlich war ich das,
und meine Treu' der Hohn!
Sie schien mir schon nervös,
nun wusst' ich was war los,
doch wenn ich sie befrug,
belügte sie mich bloß!
Ich wollt' noch sich'rer sein,
und habe schnell durchsucht,
ihr Zimmer, was ich fand:
ich wusste es, verflucht!
In ihrem Schrank da lagt,
ein Hemd das nur zum Mann,
doch ist's mit Nichten meins,
wohl jemals passen kann!
So legte mich zur Ruh,
und morgen werd' ich dann,
sie zwingen zu gesteh'n,
ihr Will' bricht irgendwann!
Des Morgens ich erwacht
als Schritte her vom Flur,
da steht sie da allein,
mir's in die Glieder fuhr.
Die Finger ihrer Hand,
umschlossen eine Griff,
ein kalter Stahl geschärft,
der mich wohl gleich schon striff!
Nein, nicht mit mir, mein Weib
wird nicht am Grabe steh'n,
sie soll in ihrem sein,
sie muss schon vor mir geh'n.
Und mich trifft keine Schuld,
die Notwehr ist mein Schild,
sie wollte Mord, doch ich
bin brav und gut gewillt!
Sie hat es so gewollt,
ihr Mordgelüst ist groß,
ich reiß das Messer fort,
versetz' den Todesstoß.
-
Ich wollt' er glaube mir,
nach langer Zeit erneut,
hab ich ein' alten Freund,
getroffen, nicht gescheut
und ihn gefragt er traf
die Wahl zum Essen geh'n,
ich sagte meinem Mann,
er konnt' es nicht versteh'n.
Belasten wollte ich
ihn nicht, so nichts gesagt,
der Freund war einst mein Schwarm,
doch dann die Lieb' versagt.
Nun gestern ging mein Mann,
der Arbeit wegen fort,
er schien mir so nervös
und sprach manch komisch' Wort.
Ermuntern wollt' ich ihn,
ihm schenken, dass er weiß,
das ich, die ihn so liebt,
ihm dankt, für seinen Fleiß.
Der alte Freund kam mit,
er hatte noch kurz Zeit,
dann musste er zum Zug,
nach Haus zu seiner Maid.
Für meinen Mann ich kauft',
ein Hemd, er sicher mag's,
in meinem Schrank versteckt,
bereit zum Schenken lag's.
Aufgebracht kam Heim,
nach hartem Arbeitstag,
sein Zorn kann ich verzeih'n,
und trotzdem ich erschrak.
Er fragte was denn sei,
ich sprach wie es auch war,
er schien mir abgeneigt,
vor Hass gar nicht mehr klar.
Mein armer Mann so hart
von Arbeit so gestresst,
wird doch nicht etwa von
dem eignen Chef erpresst?
Ich werde ihm als sein'
wohl angetraute Frau,
so gut zur Seite steh'n,
er weiß dies ja genau.
Er ging schon früh zu Bett,
so schrecklich müd' musst' sein,
dass Abendbrot vergaß',
ich ließ ihn ruh'n allein.
Am Morgen machte ich
ihm Frühstück, doch er schlief
zu lang, längst müsst er los,
er kam nicht als ich rief,
so ging ich zu ihm hoch,
grad schnitt ich noch Salat,
ein Messer in der Hand,
noch von derselben Tat.
Er grade dann erwacht,
als ich den Raum betrat,
er starrte so verrückt,
ich wusste keinen Rat.
Dann stürmte auf mich zu,
entriss mir jenen Stahl,
griff ihn wie eine Waffe
und dann zu meiner Qual,
schnitt er mir viele Wunden,
ich weiß es nicht warum,
ich liebte ihn so sehr,
und er, er bracht' mich um.
© M. Reinhart 2010
Wieder mal ist nichts zu machen,
wünscht' ich könnte drüber lachen,
lies den Hass los, Liebe kam,
fiel hinab, ganz ohne Plan.
Soll die Liebe Hass jetzt werden?
Nein, dann will ich lieber sterben.
Das Szenario scheint gleich
meine Knie werden weich.
Unterschieden zwischen beiden,
hab ich jetzt, soll Liebe bleiben,
doch Vergessen sei Erwacht,
aus der Finsternis der Nacht.
Rede auf die Seele ein,
Liebe soll vergessen sein!
Zumindest hast du mir gesagt,
freiwillig ganz ungefragt.
Kein Gefühl für mich verbindet,
dich mit mir, die Hoffnung schwindet,
daher lasse ich von dir,
es fällt mir aber herzlich schwer.
Aus den Augen aus dem Sinn,
wo soll ich mit der Liebe hin?
Muss wohl einfach von dir lassen,
hoff' ich werd' dich niemals hassen.
Leider macht das Leben schwer
das Vergessen, treffen mehr
zufällig durch unsre Pflichten,
aufeinander, will mit nichten.
Dich verärgern oder schrecken,
meinen Geist werd' ich verdecken.
Oder sag ich dir es doch, dass
tief in mir Gefühle sind, was
Dich verwundern wird, vielleicht
auch nicht wer weiß schon reicht
ein kleiner Blick hinein, und leicht,
ganz leicht wirst du dann bleich.
Ohne Frage, ich liebe dich,
wie fest das wird sich,
zeigen durch die Zeitenwelt,
ob sie bricht, oder sie hält.
Da du nichts willst soll sie brechen,
ohne Hass, kein Sehnsuchtsstechen,
auf Vergessen, kein Verderben,
auf das Neue, keine Scherben.
Jene Splitter unbegraben,
werde sie nicht mit mir tragen,
verbrenne sie in Kohlenglut,
und nur die Asche mit mir trug.
Ohne Hass, doch noch mit Liebe
deine Nähe, von mir schiebe.
Kaum mehr Zweifel, es wird nich',
sein wie damals, denke ich.
Und wieder danke ich dir leis',
für die Hilf' mit hohem Preis.
-Danke-
© M. Reinhart 2009
Gestern noch verloren,
in Vergangenheit gebannt,
über Nacht war ich mal frei,
doch heute hab' ich es erkannt.
Ich hab' mich ausgesprochen,
du hörtest mir ruhig zu,
nahmst tröstend meine Hand,
jetzt gibt die Sehnsucht keine Ruh'.
Will nicht, dass es endet,
wie schon erzählt in dieser Nacht,
ich denk' den ganzen Tag an dich,
lieg' wegen dir noch lange wach.
Erst gabst du meinem Leben,
die Freiheit eines Seins,
dann gabst du auch den Lebenssinn,
mein Herz es ist jetzt deins.
Du hast es mir gestohlen,
ich kann dir nur verzeih'n,
bitte gib es nicht zurück,
doch lass es auch nicht fall'n.
Zerbricht´s so sei's mir Lehre,
das Leben bringt nur Frust,
doch war es mir das alles wert,
das ist mir schon bewusst.
Ich bete für Erlösung,
ich hoffe bis zu Letzt,
es soll nicht so gewesen,
vielleicht hab ich mich überschätzt?
Keiner weis die Antwort,
auch nicht du, woher denn auch?
Du kennst nicht die Geschichte,
sie ist für dich Schall und Rauch.
Ich kann nicht drüber reden,
bin zu feige, du verdrehst,
so bald ich dich nur sehe,
geschweige du dann vor mir stehst.
Gestern noch in Mordlust,
heute frei und zahm,
so spielen die Gefühle,
dass man´s kaum ertragen kann.
Heute blind vor Liebe,
morgen wäre sie schon fort,
du wärst mein einziger Gedanke,
mein Verlangen wäre Mord.
Keine Wiederholung,
mit neuem Gegenüber,
obgleich bin ich wohl schuld,
bitte, nicht schon wieder.
Ich will nicht, dass es endet,
wie schon erzählt in dieser Nacht,
ich denk' den ganzen Tag an dich,
und liege lange Zeit noch wach.
© M. Reinhart 2009
Du warst es die mir geholfen hat,
aus den Qualen meiner Liebe,
die ewiglich verteufelt wurde,
bis sie dann zu Hass verfallen war.
Der Rat darüber zu reden,
kam nicht nur von dir,
doch du hörtest mir zu,
bis der Morgen schon graute.
Die Tatsache darüber reden zu können,
gleich einem Sturm, der die Palisaden einreißt,
alle Verteidigung hinweggefegt und dann,
kamst du gleich der Armeen, die die Mauern schliff.
Ein Befreiungsschlag, niederschmetternd,
doch notwendig der alten Last zu entsagen,
den alten Herrscher zu stürzen um sogleich,
einen neuen, weiseren zum König zu krönen.
Einer der nicht aus dem Schatten,
dem Verborgenen heraus regiert,
sondern seinem Volk alles darlegt,
was er erarbeitet und erdacht hat.
Ein neues Zeitalter bricht an, der Freiheit,
eine Ära des Einklanges und des Friedens,
zu Recht bejubelt man den Träger der Krone,
ebenso den Retter, der die Revolution brachte.
Obgleich der König schon wieder steif lächelnd,
dort oben auf dem Podium steht und winkt,
schert sich keiner um den Pulverdampf des Salutes,
der seine Züge fremd und unerkennbar werden lässt.
Der Retter ward nur gekommen um,
ein Volk, von seinem Herrn verbrannt,
verstümmelt und versklavt, zu helfen,
doch hat sich damit selbst zum Täter gemacht.
Der neue Herrscher, ermordet durch den Retter,
der ihn erst zu dem gemacht, was er gewesen war.
Das Volk verängstigt gespannt auf die Taten,
ihres Herrn, der jetzt nicht besser als der Alte.
Nein, noch nicht, noch ist er nicht,
in solchen Hass verfallen wie der letzte,
ob es wieder so kommen mag, denn erst,
kurz hat es geendet, hat man nichts gelernt?
Gefühle sind Menschlich, ich hoffe du verstehst,
die Revolution ist zu Ende, doch der Krieg hat begonnen – wieder einmal.
© M. Reinhart 2009
Blieb so lange stumm verborgen,
sollt' auf ewig untergeh'n,
hasste dich gar all zu sehr,
konnte nicht mehr vor dir steh'n.
Wegen dir ich mich zerschnitten,
war gewillt den Freitods Weg,
wählt' bedacht der Freunde wegen,
nicht den Tode an zu streben.
War bereit zum Mord gewesen,
die Vernunft hielt mich zurück,
wer weiß wie lang noch wiedersetzen,
noch war nichts passiert, zum Glück.
Es kam ans Licht ich sprach es aus,
schon barst die Mauer tief in mir,
spülte das vergrab'ne frei,
fast sofort stand ich vor dir.
Wollte nicht mehr Lügen leben,
zeigen wie mein Herz es sah',
nicht gewillt dich zu verletzen,
doch die Wahrheit ging dir nah'.
Trauer kam durch deine Tränen,
wollte trösten, hasste jetzt,
mit nichten dich, wohl eher mich,
keine Träne meine Haut benetzt.
Schlimm stand es um mein Gemüht,
wollte feige sein und sterben,
das hätt' ich vorher nicht gedacht,
hasste weiter, trotz der Scherben.
Drei Jahre voller Hass und Liebe,
Trauer und der Einsamkeit,
stoben auf, bekriegten schrecklich,
endlich weißt du ganz bescheid.
Aufgewühlt durch viel' Gefühle,
mein Herz es raste, wie verrückt,
mein Atem flach, die Stimme brach,
zerbröckelte der Hass ein Stück.
Beruhigt sodann nach langen Stunden,
quälend durch die Zeit geschleppt,
geht's mir besser es ist klar,
der Hass, er ist jetzt ganz verebbt.
Zwar ging mit ihm auch meine Liebe,
doch dein Bedeut' ist für mich groß,
bleiben bitte einfach Freunde,
soll, ist und war es einfach "bloß".
Hab verschwendet lange Zeiten,
lebte ohne Lebenssinn,
hasste noch, weil nicht gegangen,
nur in Vergangenem gefangen.
Eigentlich nicht mein Verdienst,
ich führte aus was andre rieht,
mein Dank an diese kommt von Herzen,
sie hatte recht, so wie man sieht.
© M. Reinhart 2009
Blutenden Herzens stehe ich wieder,
ohne dich ganz alleine in der Nacht.
All die Jahre nur dem Vergessen gewidmet,
mit einer Umarmung zu Nichte gemacht.
Noch ein Mal mehr zerrissen zwischen,
Hass und der ungebrochenen Liebe,
zwei Gefühle so ähnlich, so verschieden,
und dein Bild das ich von mir schiebe.
Bis gestern nahmst mich in den Arm,
war die Sehnsucht fast gebannt,
seit da an schmerzt es mich erneut,
wieder hast' mein Herz verbrannt.
© M. Reinhart 2008
Zwei Meter entfernt die Augen geschlossen,
fühle ich mich als würd' ich erschossen.
Kälte durchdringt die Kleidung, die Haut,
schmerzhaftes Pochen, mein Herz schlägt so laut.
Der Gedanke an Sie gezeichnet von Hass,
mein Blut stoppt, sinkt nieder, mein' Wange wird blass.
Eine Umarmung von Ihr der kleine Moment,
ist wie ein Feuer das lebend verbrennt.
Ein ewiger Kampf zwischen Liebe und Wut,
je heller das Feuer, desto kälter die Glut.
Der Augenblick mit Ihr, mein Lächeln verdeckt,
durch Sie ist in mir die Mordlust geweckt.
Fern Ihrem Blick ist mein Gesicht wie vereist,
zerfetz ich gerade Ihren Körper im Geist.
Physisch erfahren meinen psychischen Schmerz,
brenne Ihr Körper, wie brannte mein Herz!
© M. Reinhart 2008
Ich wollt' dich nicht hassen,
doch was sollt' ich tun?
Ich konnte nicht lassen,
und konnt' nicht mehr ruh´n.
Ich will nicht verletzen,
doch was wolltest du?
Ich würd' es gern wissen,
drum hör' ich dir zu.
Komm lass uns jetzt klären,
was damals geschah,
uns nichts mehr verwehren,
und wissen was war.
Waren wir Freunde?
Ich weiß es nicht mehr,
es ist auch nicht wichtig,
weil ich darum nicht scher'.
Es ist vergangen,
schon so lange her,
ich hab dran gehangen,
und fühlt mich so leer.
Ich will mit dir sprechen,
wie ich es mal tat,
und nicht dran zerbrechen,
denn die Wahrheit ist hart.
Ganz einfach Freundschaft,
was vielleicht es mal war,
das will ich wieder,
wahre Freunde sind rar.
Wenn du nicht möchtest,
dann ist das O.K.,
ich werd´s überleben,
doch sicher tut´s weh.
Nimm´s dir zu Herzen,
ich gab dich nie richtig auf,
doch die Zeit nahm das Alte,
und das Leben seinen Lauf.
Eins letzten Endes,
sag ich dir ins Gesicht,
nicht jeder mag jeden,
doch ich hasse dich nicht.
© M. Reinhart 2008
Ein Gefühl ohne Hintergrund,
das mich innerlich zerschund,
ist das Werk aus deinem Blick,
brach meiner Seele das Genick.
Ganz egal wo ich auch bin,
zieht´s mich immer zu dir hin,
doch sobald ich bei dir steh,
tut mein Herz mir schrecklich weh.
Ich liebe dich!
Ich liebe dich!
Dieser Schmerz lässt nicht mehr nach,
stunden lang lieg ich so wach,
denn geht es mir nicht aus dem Geist,
weiß ich nicht mal wie du heißt!
Ohne Sinn geh ich zu dir,
Steh ich dann vor deiner Tür,
Doch macht mir wieder keiner auf,
und ich mir die Haare rauf.
Ich liebe dich!
Ich liebe dich!
Doch dann sehe ich dich gehen,
in der Stadt so wunder schön,
du bist aber nicht allein,
dieser Kerl passt mir nicht rein.
Doch dir gefällt er scheinbar sehr,
setzt dich ihm ja nicht zur Wehr,
als er dich so lieblich küsst,
bricht das Herz mir in der Brust.
Ich liebe dich!
Ich liebe dich!
Und du gehst einfach vorbei,
als ob gar nichts weiter sei,
aber ich blieb einfach steh´n,
hab mir den Typen angeseh´n.
Den du ja so gerne hast,
der so gar nicht zu dir passt,
doch O.K. hier ist jetzt Schluss,
weil ich dich verlassen muss.
Ich liebe dich!
Ich liebe dich!
Wir war`n zwar niemals je ein Paar,
doch endlich ist mir eines klar,
wenn ich dich nicht haben kann,
kriegt dich auch kein andrer Mann!
Du sollst meine Rache spür´n,
du sollst keinem mehr gehör´n,
deshalb beende ich es jetzt,
damit du keinen mehr verletzt.
Denn...
ICH HASSE DICH!
ICH HASSE DICH!
© M. Reinhart 2008
I need you,
chased you away,
get in my shoe,
won´t want here to stay.
To meet your eye,
it was real honour,
I thought I could fly,
meet half way, wanna?
I understand,
you feel hurt,
I can´t stand,
don´t say a word.
You understand me,
why did we fail?
My doubt, now I see,
and want go to jail.
I´m caught,
my feelings caught me,
I fought,
My doubt, now I see.
You passing by,
my heart is breaking,
you seem be shy,
your head is shaking.
May it´s your fate,
don´t realize,
but may it´s hate,
and also wise...
© M. Reinhart 2007
Nur Hass ist in mir,
bin fort gerannt,
wand ab mich von dir,
du hast mich gekannt.
Gerichtet an dich,
vielleicht hasst du mich...
mein Hass kommt dazu,
wer mir half, das warst du...
Du hörtest mich an,
du hast mich verstanden,
Lange Zeiten, doch dann,
begann ich hier zu stranden.
Gestern noch Freunde,
heute schon Feinde.
Wie kann das nur sein,
mein Herz will nur schrei'n.
Wie konnte ich nur?
Du standst mir zur Seite,
warum bin ich so stur?
Mein Kopf leere Weite.
Ich fühl mich so leer,
mein Körper so schwer,
Ich brauch nicht mehr sein,
Ohne dein' hellen Schein.
Versprechen gebrochen,
es tut mir so Leid,
ich hatte versprochen,
dass ich nicht mehr schneid.
Ich hab mich geritzt,
die Klinge sie blitzt,
Zwei schnitte für mich,
jetzt viele für dich...
Ich hab´s nicht geschafft,
ich geb' es ja zu,
Ich hab keine Kraft,
ich find keine Ruh'.
Ich find keine Ruh',
schlaflose Nächte,
dem Wind hör ich zu,
wir Menschen sind schlechte...
© M. Reinhart 2007