Mittwoch, 2. November 2011

Einsame Nächte

Sei das Kissen auch mit federweichem Ruhesinn gesegnet.
Sich die Decke schmiege nur in wohlig zarten Bahnen an,
so hat das Nachtgelage alle Herrlichkeit verloren,
gar ein Nichts den sanften Körper dein ersetzen kann.

Denn alleine liegen, sich in Schlafe wiegen fällt so schwer,
wenn die Wärme fehlt, man Schafe zählt,
doch zärtlich‘ Träume Wachheit halten,
klamme Wind‘ den Körper kalten und so bleiben meine Nächte leer.

© M. Reinhart 2011

2 Kommentare:

  1. Eins der beiden Gedichte, die mir spontan am besten gefallen.
    Ich finde, es drückt eine unheimliche Sensibilität aus und führt dem Leser die Thematik intensiv vor Augen. Gelungen finde ich grade den Übergang vom "gemütlichen im Bett liegen" zu dieser bedrückenden Einsamkeit.

    Allgemein bei deinen Texten fällt mir auf, dass du gern mal Kommata schluckst, oder ist das Absicht? .P

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    1. Sehr erfreut das zu hören :)

      Kommata? Was weiß ich denn wo die hingehören :D

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