Samstag, 2. März 2013

Königin Zeit

Die Sonne hieb durchs Wolkensieb, als kalte Bitterkeit
mit fahlem Regen still sich in den Lauf der Erde reiht.

Trägst du, Baum, auch deine Krone,
wächst empor zum Dach der Welt,
ist dein Königreich verloren,
weil der Mensch die Säge hält.

König Berg jedoch mit Stolz,
steht ganz egal wer in belauert
und zwingt mit Kraft sie in die Knie,
weil er sie alle überdauert.

Doch selbst König Berg versteht das Werk, das die unendlich‘ Zeit,
dem wilden Leben aufgezwungen in solch‘ Grausamkeit.

Und wenn der Baum gefällt,
und wenn der Mensch verschreit,
und wenn der Berg zerfällt,
verging die Zeit.

© M. Reinhart 2013

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